Du hörst es sicherlich nicht das erste Mal und hoffentlich bist du einer der Vertriebler, die pünktlich, gut gekleidet und entspannt sind. Was das mit deiner Einstellung zu tun hat? Eine ganze Menge. Pünktlichkeit zeigt deinem Kunden: “Du, lieber Kunde bist mir wichtig.

Viele Kleinigkeiten und deine Einstellung entscheiden über Erfolg oder Misserfolg

Ich lasse dich nicht hängen.” Klar, dass das nicht bewusst im Kopf deines Kunden stattfindet. Aber es findet dann statt, wenn du unpünktlich bist und nicht wie vereinbart zum Termin erscheinst.
Auch deine äußere Hülle spiegelt dein Inneres wieder. Ist es faltig, fleckig und zerknittert? Oder eher farblich aufeinander abgestimmt, sauber und adrett? Wenn du glaubst, kein Händchen für Kleidung zu haben, dann source diese Aufgabe aus! Es gibt genug Modeberatungen (online und offline), die dir an der Stelle helfen können. Meinetwegen kaufst du dir dann drei gleiche Sets eines einmal ausgesuchten Anzuges. Hauptsache du siehst gut aus und fühlst dich wohl. Damit erweist du dir auch selbst einen wichtigen Dienst. Du kümmerst dich nämlich um dich und das mag dein Ego sehr gern.
Bau dir vor jedem Besuch ein Ritual ein, eine kleine Entspannungsübung, so dass es aussieht, als ob du gerade von einem mehrwöchigen Urlaub auf den Bahamas zu deinem Kunden kommst. Das steckt an, macht gute Laune und gute Gefühle. Nicht nur bei dir sondern auch beim Kunden. Gute Gefühle verstärken die Kaufbereitschaft und damit gehst du deinem Ziel entgegen.
“Gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren” sagt ein alter Spruch der immer noch gern verwendet wird. Und das mit Recht, denn er ist sehr wahr. Mach dich mental fit für den Job und den Rest deines Lebens. Verabschiede dich von schädlichen Glaubenssätzen und ersetze sie durch konstruktive, positive. Dazu eine kleine Übung:
Nimm dir ein Blatt und schreib auf, welche 10 Gefühle du jeden Tag am häufigsten fühlst. Ohne groß nachzudenken, ohne zu werten.
Und? Was ist passiert? Hast du 10 Gefühle? Wenn nicht, gehe in dich und finde sie!
Jetzt schau, wie viel Prozent davon negativ sind. Und…?
Keine Sorge wenn es mehr als 50 oder 70% sind. Das ist eher die Regel als die Ausnahme.
Wenn du diese negativen Gefühle nun nimmst und miteinander vergleichst, welches Gefühl ist für dich am unangenehmsten? Erstelle eine Rangliste und dann fang oben mit dem negativsten Gefühl an. Ein Beispiel: Dein negativstes Gefühl ist Ärger und Unruhe. Frage dich nun, was passieren muss, damit du dieses Gefühl so empfindest. Ist es vielleicht Ärger im Büro? Die Kollegen ignorieren dich? Du hast zu viel zu tun und das wird nicht honoriert…? Was es auch immer ist – finde das genaue Gegenteil dazu.
Das Gegenteil von Ärger und Unruhe ist beispielsweise Harmonie. Und dann frage dich, wie du diese Harmonie erreichen kannst und tue alles dafür, dieses Ziel zu erreichen. Du kannst deine Gefühle bewusst steuern. Das Ziel muss es sein, anderen Menschen nicht die Chance zu geben, dich in irgendeiner Weise negativ zu beeinflussen.
Um beim Beispiel Harmonie zu bleiben: Such dir die richtige Musik in schwierigen Situationen, achte auf deine Atmung, deine Mimik, deine Haltung. Fokussiere dich auf etwas sehr, sehr Schönes in deinem Leben, wechsle die Perspektive und stelle dich gedanklich neben dich, interpretiere die Dinge nicht zu sehr und steigere dich nicht hinein. Bleib ganz bei dir und kümmere dich um deinen eigenen Zustand. Mehr ist im Moment nicht wichtig.
Eine entscheidende Frage hilft erfahrungsgemäß sehr gut über Schwierigkeiten hinweg. Es ist die Frage: Hilft mir das hier gerade auf dem Weg zu meinem Ziel weiter?
Egal ob es deine eigene Wut, das Verhalten deiner Kollegen oder eine ungeliebte Aufgabe ist – die Frage gilt. Beantworte sie dir ehrlich. Wenn du sie mit JA beantworten kannst, nimm dich zusammen und mach weiter. Wenn du sie mit NEIN beantwortest, dann hör auf, das zu tun was du tust und widme dich den Dingen, die wichtig sind.

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