Deine persönlichen Ziele

Natürlich gibt dir dein Unternehmen Ziele vor aber ein Umsatzziel ist nicht DEIN Ziel. Oder motiviert dich eine Zahl? Eine Summe? Die bessere Frage ist: Was willst du eigentlich täglich da draußen erreichen? Was willst du bei jedem einzelnen Kundenbesuch tun? Was willst du in deinem beruflichen Gesamtkontext erreichen? Hast du dir über diese Fragen schon einmal Gedanken gemacht? Wenn nicht, wird es höchste Zeit.

Wer sein persönliches “Warum” kennt, braucht sich um das “Wie” keine Gedanken mehr zu machen. Das kommt dann ganz von allein. Wenn du also weißt, warum du die Dinge tust, die du tust, und dieses Warum für dich auch ein sehr guter Grund ist, damit fortzufahren, dann brauchst du dir um Erfolg (fast) keine Gedanken mehr zu machen.
Wenn du ein guter Vertriebler sein willst, darfst du jeden Tag an dir und deiner Performance arbeiten. Steck dir ein klares, realistisches Ziel und arbeite daran! Teile es in kleinere Ziele und verfolge sie! Und zwar jeden Tag. Viele Menschen überschätzen, was sie in drei Monaten bewegen können, unterschätzen aber, was in fünf Jahren möglich ist. Schau dir also die großen und kleinen Ziele deines Lebens und deines Berufes an und fixiere sie am besten schriftlich.
Ein kleines Beispiel aus dem Alltag: Du willst lernen, mehr Blickkontakt zu deinem Kunden aufzubauen und mehr zu lächeln. Konzentriere dich an einem Tag auf den Blickkontakt, am anderen auf das Lächeln. Mach das so lange, bis es sich natürlich anfühlt (dürfte etwa 5 Tage pro Vorhaben dauern) und dann vereine die beiden Dinge und übe die Kombination weitere fünf Tage. Diese einfache aber wirkungsvolle Regel kannst du auf fast alles im Vertrieb anwenden.
Wenn deine persönlichen Ziele eher karierebedingt sind, dann überleg, wie du am schnellsten und unkompliziertesten in die Position kommst, in der du sein möchtest. Wenn es im eigenen Unternehmen nicht klappt, suche dir ein anderes Unternehmen. Es hat an dieser Stelle auch keinen Sinn zu hadern, dass es im eigenen Unternehmen nicht klappt. Manchmal stecken hinter der wiederholt nicht erhaltenen Beförderung völlig banale, politische Dinge, in die du gar keinen Einblick hast (und nie haben wirst). Wenn du gut bist, einen hervorragenden Job machst und den Mut nicht verlierst, wird jemand anders die Gelegenheit ergreifen, mit dir zusammen zu arbeiten. Schon allein die Tatsache, dass du dich mit dieser Lektüre (und damit mit dir selbst) beschäftigst, zeichnet dich aus, denn das macht nur ein Bruchteil deiner Kollegen. Man könnte in der Selbstfindung ja Dinge erkennen, die nicht gerade angenehm sind, nicht wahr…? Du gehörst also schon zu den Ausnahmen, die nicht einfach existieren sondern leben und damit gehörst du zu den Gewinnern. Es ist nur eine Frage der Zeit und der damit verbundenen richtigen Umstände, bis du deine Ziele erreichst.


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